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E-Assessment

Headerbild_EAssessment_2020

Prüfungen mit Medieneinsatz werden auch als E-Assessment bezeichnet. Bei der Leistungsbeurteilung können Informationen über den Leistungsstand der Lernenden auf verschiedene Weise eingeholt werden. Beispielsweise kann die aktive Teilnahme am Unterricht, die Durchführung von Projekten, das Verfassen von Hausarbeiten oder das Abschneiden in Tests bzw. in Klausuren zur Beurteilung von Lernprozessen dienen. 

 

Schaubild_HS_E-Assessment

 

Je nach Einsatzbereich sind Prüfungen grob in drei Formen eingeteilt: die diagnostische, die formative und die summative Prüfung. Eine weitere hier herausgestellte Prüfungsform ist das forschungsnahe Prüfen.

 

  • Diagnostisches Prüfen 

Diagnostische Prüfungsverfahren stellen den Wissensstand der Lernenden, bzw. das Vorwissen der Lernenden, zu einem Thema heraus. Die Prüfungen finden vor einer Veranstaltung oder in der Einführung statt. Ziel ist es, die Ausgangsbedingungen im Lernprozess zu erfassen, um anschließend nötige Einstufungen zu ermitteln. Neben den Einstufungstests - zum Beispiel zur Festlegung des Sprachlevels - sind Auswahltests und Zulassungstests häufig genutzte Verfahren.

 

  • Formatives Prüfen  

Formative Prüfungsverfahren werden im Verlauf der Veranstaltung durchgeführt und ermöglichen eine regelmäßige Rückmeldung an den Lernenden und den Lehrenden. Das Verfahren eignet sich besonders, um den Lernprozess der Lernenden zielführend zu begleiten, zu aktivieren und zu fördern. Dabei wird auch die Lernmotivation positiv verstärkt und Lernstrategien der Tiefenverarbeitung, wie das Annotieren von Texten oder Analogien zu finden, ausgelöst. Im Ergebnis zeigt sich ein nachhaltiger und somit hoher Lerneffekt. 

 

  • Summatives Prüfen  

Summative Prüfungsformen finden in der Regel zum Abschluss einer Veranstaltung statt und umfassen Prüfungsmethoden wie die Klausur, E-Klausur, mündliche Prüfung oder Thesis.  

Zur Vorbereitung von E-Assessments sind deshalb sorgfältige Vorklärungen hinsichtlich der Zielsetzung, der Inhalte, der Zielgruppe, der Prüfungskriterien und der Reliabilität des Assessments notwendig. Das Konzept des Constructive Alignment dient hier als Basis für alle Überlegungen zur Gestaltung von Prüfungen im Einklang mit der Lehre. 

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